Prozess gegen „Daily Mail“ verloren - Prinz Harry muss 11 Mio. Euro zahlen

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00:00:00: London, UK.

00:00:02: Den jahrelangen Prozess gegen den Verlag der

00:00:04: Daily Mail

00:00:05: hatte Prinz Harry – einundvierzig – Anfang Juli bereits verloren.

00:00:10: Doch damit war der Rechtsstreit nicht vorbei!

00:00:13: Am Freitag entschied das Gericht wer die Millionenkosten des Verfahrens tragen wird.

00:00:19: Prinz-Harry und sechs weitere Kläger müssen elf Millionen Euro zahlen.

00:00:24: Bei der Entscheidung ging es um die gewaltigen Kosten des elfwöchigen Prozesses, den Harry gemeinsam mit mehreren Prominenten gegen den Verlag Associated Newspapers geführt hatte.

00:00:34: Der Herausgeber der Daily Mail und der Mail on Sunday beantragte, dass Harry und die übrigen Kläger einen Großteil der Kosten übernehmen.

00:00:44: Nach Angaben des Verlags beliefen sich allein dessen Anwaltskosten auf rund thirty- vier Komma fünf Millionen Pfund – etwa forty Millionen Euro!

00:00:53: Außerdem forderte Associated Newspapers bereits eine Abschlagszahlung in Millionenhöhe.

00:00:59: Für Harry wird das jetzt richtig teuer.

00:01:02: Britischen Medien zufolge deckt die Prozesskostenversicherung der Kläger nur rund sechzehn Millionen Pfund ab.

00:01:08: Sollte das nicht ausreichen, müssten Harry und die übrigen Klägers die verbleibenden Kosten aus eigener Tasche bezahlen.

00:01:16: Vier Jahre vor Gericht Anfang Juli hatte Prinz Harry seinen jahrelangen Rechtsstreit gegen Associated Newspapers verloren.

00:01:25: Nach einem langen Prozess kam der High Court in London zu dem Schluss, dass keiner der prominenten Kläger seine Vorwürfe ausreichend beweisen konnte.

00:01:33: Harry hatte die Klage bereits zwanzig-zweiundzwanzig gemeinsam mit Elton John – neunundsiebzig.

00:01:38: Dessen Ehemann David Furnish – dreiundsechzig Schauspielerin Elizabeth Hurley – einundsechszig Sadie Frost – ein und sechzig Baroness Doreen-Lawrence, und Ex-Politiker Sir Simon Hughes, eingereicht.

00:01:56: Darum ging es im Prozess.

00:01:58: Die Prominenten warfen dem Verlag vor über Jahre hinweg mit rechtswidrigen Methoden an private Informationen gelangt zu sein.

00:02:06: Unter anderem ging es um angebliches Telefonhacking – das Abhören von Festnetzanschlüssen den Einsatz von Privatdetektiven sowie das Erschleichen persönlicher Daten.

00:02:17: Der Verlag hatte alle Vorwürfe

00:02:18: stets zurückgewiesen.